Beiträge vom Januar 2017

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar 2017  Meldungen

Am 27.01 war in ganz Deutschland der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Bundestagskandidatin Jasmin Runge nahm im Zentrum für Psychiatrie in Weissenau (Ravensburg) an dieser Veranstaltung teil.

 

Gedenkkranz von Jasmin Runge, Manuel Ricart Brede und der VVN-BdA Bodensee-Oberschwaben

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Aktion T4 angeordnet. Diese lief geheim an und hatte das Ziel die für die Nationalsozialisten „lebensunwerten Menschen“ zu ermorden. Dazu zählten psychisch kranke Menschen, geistig Behinderte sowie Menschen mit Epilepsie. Allein in Weissenau wurden durch diese Aktion T4 immerhin 691 Behinderte Menschen nach Grafeneck transportiert und dort umgebracht. Diese Opfer der Euthanasie sollten niemals in Vergessenheit geraten.

Manuel Ricart Brede und Jasmin Runge

Die Bundestagskandidatin des Wahlkreises Ravensburg der Partei DIE LINKE Jasmin Runge legte gemeinsam mit dem örtlichen Behindertenvertreter Manuel Ricart Brede einen Kranz zum Gedenken der Opfer der Euthanasie an der alten Pforte in Weissenau nieder.

Das ist Schnee von gestern

20. Januar 2017  Meldungen

Pressemitteilung

Die Bundestagskandidatin der Linkspartei kritisiert auf Schärfste den Vorschlag vom CDU Kommunalpolitiker Herrn Rolf Engler, dass Flüchtlinge für 80 Cent in der Stunde Schnee schippen sollen. Das soll nach Ansicht von Herrn Engler ein Beitrag zur Integration im deutschen Rechtsstaat sein.

Ich sage, dass grenzt an Ausbeutung und Erniedrigung. Hier wird ein weiterer Arbeitsmarkt im Niedriglohnsektor geschaffen, der den bisherigen Niedriglohnsektor noch unterbietet.

In Deutschland gilt der Mindestlohn und hier darf es keine Unterschiede geben.

Sicher wollen Flüchtlingen arbeiten – aber zu gerechten und fairen Bedingungen und nicht zu

aufgezwungenen Dumpinglöhnen.

Als Bundestagskandidatin der Linkspartei vertrete ich die Perspektive für Frieden ohne Unterdrückung und Ausbeutung in Demokratie und Freiheit.

Es ist schon fatal und verwerflich, dass Flüchtlinge mit Verlust von Familien sowie ohne Hab und Gut aus Kriegsgebieten kommen – oder in ihren Heimatländern wegen Verfolgung, Unterdrückung oder wirtschaftlicher Ausbeutung flüchten müssen.

Als CDU-Politiker sollte sich Herr Engler mehr in seiner Partei dafür engagieren, dass wir ohne Rüstung leben wollen und dass die Bundeswehr nicht weltweit in Kriegs- und Krisengebieten eingesetzt wird. Dann werden auch Menschen nicht mehr ihre Heimat verlassen müssen.

Den Schnee können wir wie eh und jeh selber schippen.

 

Den Bericht der Schwäbischen Zeitung lesen Sie hier:

170118_SZ_Fluechtlinge_sollen_Schnee_schippen

Empört über die Schließung von 16 Filialen der Kreisparkasse im Landkreis Ravensburg

20. Januar 2017  Meldungen

Pressemitteilung, 20.01.2017

Die Bundestagskandidatin der Linkspartei im Wahlkreis Ravensburg ist empört über die Schließung von 16 Filialen der Kreissparkasse.

Die politische Funktion von Sparkassen ist im öffentlichen Interesse, die örtlichen Kredite an Kreditnehmern zu befriedigen und den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu fördern. Diese Regelungen sind im Sparkassengesetz als öffentlich-rechtlich einzuordnen und haben eine öffentliche-rechtliche Kontrolle mit dem Verwaltungsrat. Das ist der gravierende Unterschied zu den Privatbanken.

Wenn jetzt bekannt gegeben wird, dass im Landkreis Ravensburg 16 Filialen geschlossen werden, ist dem öffentlichen Interesse der Bankkunden nicht mehr Rechnung getragen.

Man denke auch an die abgelegenen Orte wie Hauerz, Arnach, Primisweiler, Eglofs oder Ratzenried, wo doch die Einwohner auf Bankbetreuungen angewiesen sind. Es ist auch nicht Realität, dass sich in einer immer älter werdenden Bevölkerung die Menschen auf digitale Bankabwicklungen einlassen.

Nach wie vor sind Konten bei den Kreissparkassen, wo Einzahlungen aus Löhnen oder Renten einfließen und Abbuchungen getätigt werden. Dadurch ist ja gerade in Baden-Württemberg die Kreissparkasse „groß“ geworden und hatte auch Vertrauen in der Bevölkerung. Und dieses Vertrauen und der Vorort-Charakter werden jetzt mit Füßen getreten.

Obwohl das Sparkassengesetz Ländersache ist und ich als Bundestagskandidatin der Linkspartei im Landkreis Ravensburg mit meiner Familie lebe, will ich es mir nicht nehmen lassen, mich hier politisch einzumischen. Ich fordere die Verantwortlichen in den Vorständen und im Verwaltungsrat dazu auf, diese Entscheidung der Filial-Schließungen rückgängig zu machen.

 

Den Bericht über die Sparkassenschließungen finden Sie hier:

PDF-Dokument: 170118_SZ_KSK_macht_16_Filialien_dicht