DIE LINKE. Kreisverband Ravensburg distanziert sich ausdrücklich von der Gewalt sogenannter „Linker Autonomer“ in Hamburg.

29. Juli 2017  Bericht

Die Linke Ravensburg distanziert sich ausdrücklich von der Gewalt sogenannter „Linker Autonomer“ in Hamburg.

 

Nachdem einige Wochen ins Land gegangen ist und die Ereignisse in Hamburg klarer zu beschreiben sind, möchte die Linke in Ravensburg klarstellen, wie sie dazu steht.

 

Das viele „Randalierer“ aus ganz anderen gesellschaftlichen Bereichen kamen, dass es viele eklatante Fehler seitens der Polizei gegeben hat, soll nicht entschuldigen was dort im Namen „Linker Autonomer“ geschehen ist.

Eine solche Entwicklung schadet nicht nur den „Linken“ und Menschen, die sich mit „Linken“ Wertvorstellungen identifizieren, sondern auch dem dringend notwendigen Prozess einer gesellschaftlichen Entwicklung.

Wer die Verletzung von Leib und Leben von Polizisten- die zu „Schweinen“ im Dienste des „Systems“ entmenschlicht werden- in Kauf nimmt, kann nicht für sich reklamieren für eine friedlichere, gerechtere Welt einzutreten. Wer beginnt hinter Uniformen keine Menschen zu sehen, der hat nichts mehr mit unserem ersten Artikel des Grundgesetzes gemein…

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.

Das gilt für alle Menschen und kann nicht relativiert werden.

Solange es sich bei der Bundesrepublik Deutschland um eine Demokratie handelt, hat sich die politische Auseinandersetzung in rechtsstaatlichen Bahnen zu bewegen.

 

Die Linke Ravensburg steht fest hinter der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und wird sich weiter mit absolut rechtstaatlichen Mitteln für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen.

 


2 Kommentare zu „DIE LINKE. Kreisverband Ravensburg distanziert sich ausdrücklich von der Gewalt sogenannter „Linker Autonomer“ in Hamburg.”

  • S. Kuwertz sagt:

    Ich stehe voll zu den Aussagen die hier gemacht worden sind. Das die MLDP behauptet das die Ausschreitungen von den Herrschenden gewollt und befördert wurden ändert nichts an der Gewalt die stattgefunden hat. Auch das 1000 Rechtsradikale dabei waren ist erstmal nur eine Behauptung.
    Solidarische Grüße

  • Berthold vetter sagt:

    Hallo Leute
    Ich verurteile ebenfalls die Randale in Hamburg, die aber auch gar nichts mit „links“ zu tun hat wie es in den Medien dargestellt wird (es waren nachweislich auch Neofaschisten dabei, wie Journalisten festgestellt haben).
    Die Qualifizierung der BRD als „Demokratie“ teile ich nicht. Demokratie heißt wörtlich „Volksherrschaft“ und davn kann wohl kaum die Rede sein, wenn das Volk nur alle 4 Jahre ein Kreuzchen auf einem Stimmzettel machen darf und die bürgerlichen Parteien und Politiker danach ihre Koalitionen nach ihrem Belieben zusammenstellen und eine Politik machen, ohne dass das Volk darauf Einfluss hat, eine Politik gegen das Volk! Deshalb würde ich das so formulieren: wir leben in einer bürgerlichen Demokratie, in der wir ständig einen Kampf führen müssen um den Erhalt und die Erweiterung unserer politischen und sozialen Rechte. In dieser bürgerichen Demokratie diktieren die Monopole, die Banken und Konzerne die Politik.
    Mit freundlichen Grüßen
    Berthold Vetter

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