Rente

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16. Mai 2017  Rente

500.000 Menschen beziehen Grundsicherung im Alter

6.8.2015 Statistisches Bundesamt:

Neben den rund 512 000 Empfängerinnen und Empfängern von Grundsicherung im Rentenalter gab es im März 2015 deutschlandweit rund 483 000 Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung wegen dauerhaft voller Erwerbsminderung. Diese waren mindestens 18 Jahre alt, hatten das Rentenalter von 65 Jahren und 3 Monaten allerdings noch nicht erreicht. Damit bezogen im März 2015 rund 995 000 volljährige Menschen in Deutschland Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des SGB XII.

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Gute Renten sind machbar

Jahrelang wurde uns erzählt, gute Renten seien nicht mehr finanzierbar. Daher müsse das Leistungsniveau der Rente sinken, die Versicherten mehr privat vorsorgen, das Rentenalter steigen. Die Rentenpolitik von Rot-Grün bis Schwarz-Gelb war darauf ausgerichtet, die Beiträge für die Unternehmen stabil zu halten. Den Versicherten bescherte sie klaffende Lücken in ihrer Alterssicherung und größere Lasten, weil sie die Kosten ihrer Alterssicherung zunehmend alleine schultern müssen.

Mittlerweile sind die Konsequenzen dieser Politik offensichtlich: Eine neue Welle der Altersarmut rauscht deutlich hörbar heran. Selbst Menschen mit mittleren Einkommen werden in Zukunft nur noch schwer auf Renten oberhalb der Grundsicherung im Alter kommen. Das ist sozialpolitisch eine Katastrophe, untergräbt die Akzeptanz des öffentlichen Versicherungssystems und leistet seiner Zerschlagung Vorschub.

Doch diese Politik ist nicht alternativlos!

Gute Renten sind auch in Zukunft machbar und bezahlbar.

Wie, das zeigt DIE LINKE hier.


Eine gute Rente für ein gutes Leben im Alter.

Roland Sing (Vorsitzender des VdK in Ba-Wü) und Michael Schlecht (Die Linke) diskutierten.

 

Die Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse, die Ausweitung privater Altersvorsorge oder die steigende Lebenserwartung – all dies führt für Roland Sing, Vorsitzender des VdK in Baden-Württemberg und Vizepräsident des VdK und Michael Schlecht, Spitzenkandidat der LINKE in Baden-Württemberg, zu einem massiven Anstieg von Altersarmut in den kommenden Jahren. Ein grundlegender Politikwechsel in der Rentenpolitik sei nicht nur politisch geboten, sondern auch längst überfällig: „Wenn jetzt nicht gehandelt wird, kostet es den Staat in zwanzig Jahren deutlich mehr“, so Roland Sing. Hier weiter lesen.